
Ermittlung von Schadstofffrachten bei der Kompostanwendung
Die ahu AG erstellte im Auftrag des VHE eine Studie zur Ermittlung von Schadstofffrachten bei der Kompostanwendung. In der Studie werden auch die ca. 50 % mineralischen Bestandteile im Kompost berücksichtigt. Im Ergebnis zeigt sich, dass die Schadstoffanreicherungen deutlich geringer ausfallen und bei höheren Gehalten im Boden auch Abreicherungen möglich sind.
Hintergrund

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- ahu AG
Durch die Düngung mit Kompost werden nicht nur Nährstoffe und organische Substanz (Humus) ausgebracht, sondern auch erhebliche Mengen an Mineralboden.
Während die organische Substanz zu größeren Anteilen mineralisiert und die Nährstoffe von den Pflanzen aufgenommen werden können, verbleiben die mineralischen Bodenpartikel dauerhaft im Boden und tragen zum Bodenaufbau bei, so dass sich Schadstoffe auf eine größere Bodenmenge verteilen.
Diese Zufuhr von dauerhaft im Boden verbleibenden mineralischen Anteilen wird bislang bei der Berechnung von Schadstofffrachten nicht berücksichtigt. Bei über 50 % Mineralpartikeln im Kompost hat diese Massenzufuhr jedoch einen wesentlichen Einfluss auf die tatsächlichen Schadstoffgehalte im Boden.


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