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Die ahu AG untersucht Umweltauswirkungen von Fracking

  • 13.09.2012
  • me
  • Aachen

In Deutschland werden mögliche Umweltauswirkungen des Fracking bei der Erkundung und Erschließung von unkonventionellen Erdgaslagerstätten kontrovers diskutiert. Vor diesem Hintergrund sind zwei Gutachten - im Auftrag des Umweltbundesamtes und im Auftrag des Umweltministeriums NRW - zu sehen, die Ende August fristgerecht vorgelegt wurden und sich vor allem mit den möglichen Auswirkungen von Fracking auf das Grundwasser befassen.

Die Gutachten wurden von den jeweiligen Bundes- bzw. Landesministern der Öffentlichkeit vorgestellt und bilden jetzt die Grundlage für eine breit gefächerte öffentliche Diskussion zum weiteren Vorgehen in Bezug auf Fracking in Deutschland.

Pressereaktionen zu unseren Gutachten finden sie hier:

Aachener Nachrichten (08.09.2012)
"In Nordrhein-Westfalen wird es vorerst keine Genehmigung für Erdgas-Förderung mit der Fracking-Bohrtechnologie geben.(...) Mit dieser Entscheidung folgt die Landesregierung der Empfehlung einer Risikostudie, die ein Ingenieur-Konsortium erstellt hat. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die beim Fracking verwendeten chemischen Zusätze riskant sind. (...)"

Rheinische Post (08.09.2012):
"Die Landesregierung hat klug entschieden: Erdgasbohrungen unter Einsatz von Chemikalien, das sogenannte Fracking, soll es in NRW nicht geben.(...)Die Risiken für Mensch und Umwelt sind nämlich groß. (...) Es ist aber auch vernünftig, neue Methoden zur Förderung von in Gesteinsschichten eingeschlossenen Gasvorkommen zu ermöglichen.(...)"

Financial Times Deutschland (07.09.2012)
"Gaskonzerne dürfen weiter bohren. Das Umweltbundesamt empfiehlt, die umstrittende Fracking-Technik unter Auflagen zuzulassen.(...) Die Uba-Studie ist der Startschuss für eine große Debatte, die Umweltminister Peter Altmaier (CDU) in den nächsten Monaten führen will."

Frankfurter Allgemeine Zeitung (07.09.2012)
"Den Vorschlag, eine obligatorische Umweltverträglichkeitsprüfung einzuführen, halte ich für besonders wichtig. Unsere Trinkwasserressourcen dürfen wir nicht gefährden" sagte Flasbarth.(...) Das Gutachten sei eine "excellente" Basis für Gespräche mit allen Beteiligten. Im Dezember soll sich ein Expertenforum mit dem "Fracking" befassen, bevor eine gesetzliche Regelung auf den Weg gebracht werden soll."

Die Studie für das Umweltbundesamt (UBA) beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Fracking auf den Wasserhaushalt in Deutschland. Darüber hinaus wird untersucht, ob die bestehenden Bundesgesetze ausreichen, um den Schutz des Grundwassers zu gewährleisten. Das Gesamtgutachten kann von der Homepage des Umweltbundesamtes heruntergeladen werden. Eine Kurzfassung des Gutachtens ist in Vorbereitung.

Projektpartner der ahu AG sind:

IWW Rheinisch-Westfälisches Institut für Wasser – Beratungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH,
      Mülheim

Technische Universität Darmstadt - Institut für Angewandte Geowissenschaften

Gaßner, Groth, Siederer & Coll. Rechtsanwälte, Berlin

 

Die Studie für das nordrhein-westfälische Umweltministerium beschäftigt sich speziell mit den Verhältnissen in Nordrhein-Westfalen. Sowohl die Kurzfassung als auch die insgesamt fasst 1.000-seitige Langfassung können über die Homepage des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen heruntergeladen werden.

Projektpartner der ahu AG sind:

IWW Rheinisch-Westfälisches Institut für Wasser – Beratungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH,
      Mülheim

Brenk Systemplanung GmbH, Aachen

Fuminco GmbH, Aachen

BKR Aachen, Stadtplaner, Umweltplaner

delta h - Ingenieurgesellschaft mbH, Witten

FORALITH AG, St. Gallen

Wenn Sie Fragen zum Projekt oder zum Thema haben, kontaktieren Sie uns:

Dr. Michael Denneborg, Frank Müller

Veranstaltungshinweis zum Thema:
Fachtagung „Risikotechnologie Erdgas-Fracking – Problem- und Handlungsfelder"

29. September 2012 in Dortmund

Organisiert von BUND Nordrhein-Westfalen und den Initiativen “gegen-gasbohren.de”

Workshop Fracking und Simulation

04. und 05. Oktober 2012 in Karlsruhe

Das vollständige Programm, die Möglichkeit zur Anmeldung sowie weitere Informationen finden Sie unter http://www.geothermie.de/aktuelles/2012-10-04-05-l-workshop-fracking-stimulation.html

 

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