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Image Potential der Unterirdischen Enteisenung – Ergebnisse eines Pilotversuches an der WG Kaldenkirchen (SW Nettetal)

Potential der Unterirdischen Enteisenung – Ergebnisse eines Pilotversuches an der WG Kaldenkirchen (SW Nettetal)

  • 19.11.2013
  • ur
  • Aachen

Gemeinsam mit den Stadtwerken Nettetal GmbH führen die ahu AG und die Hochschule für Technik und Wirtschaft in Dresden (HTW) einen Pilotversuch zum Potential einer Unterirdischen Enteisenung (UE) an der Wassergewinnung (WG) Kaldenkirchen-Grenzwald durch.

Das Potenzial der unterirdischen Enteisenung wurde mit Infiltrationswässern unterschiedlicher Beschaffenheit in einem Kurzzeit-Pilotversuch untersucht. Bei Infiltration von Grundwasser mit einem pH-Wert von 6,3 und einer Sauerstoffkonzentration von 10 mg/L lag der Ergiebigkeitskoeffizient der unterirdischen Enteisenung bei 3.

Reinwasser aus dem Wasserwerk als Infiltrat mit einem pH-Wert von 7,7 erbrachte einen höheren Ergiebigkeitskoeffizienten von 4 bis 5. Dabei war eine Sauerstoffkonzentration von 10 mg/L ausreichend für die Eisenoxidation. Die Infiltration von Reinwasser aus dem Wasserwerk bedeutet außerdem geringere Investitionskosten für die unterirdische Enteisenung im Vergleich zu einer Zweibrunnenanlage mit Grundwasser. Die Betriebskostenbetrachtung zeigt, dass aufgrund des moderaten Gestehungspreises vom Reinwasser ein wirtschaftlicher Betrieb möglich ist.

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Verfahrensschema Sauerstoffanreicherung

Veröffentlichung zum Thema

Ute Rößner, Christoph Sailer, Jakob Ebermann, Thomas Grischek und Christian Plassmann: Potenzial der unterirdischen Enteisenung bei Verwendung von verschiedenem Ifiltrationswasser. gwf Wasser/ Abwasser 04/2013

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Ansprechpartner

Für weitere Informationen zu diesem Projekt und zum Einsatz der Unterirdischen Wasseraufbereitung sprechen Sie uns an:

Christoph Sailer

Prof. Dr. Ute Rößner

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