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Konzeption eines Klimafolgen-Bodenmonitoring-Verbundes

(F+E-Vorhaben des Umweltbundesamtes "Bodendaten - Umsetzung der Handlungsempfehlungen aus dem BOKLIM-Projekt", FKZ: 371 272 280)

  • 25.02.2014
  • ks, kf

Im Auftrag des BMU / UBA hat die ahu AG mit Unterstützung der Bergischen Universität Wuppertal, Lehr- und Forschungsgebiet Boden- und Grundwassermanagement ein Konzept für einen Klimafolgen-Bodenmonitoring-Verbund erarbeitet. Eine aus Ländervertretern und dem UBA bestehende Arbeitsgruppe hat die Konzepterarbeitung fachlich beratend begleitet und unterstützt.

Folgender Beschluss der Bundesregierung im „Aktionsplan Anpassung“ war der Ausgangspunkt für die Arbeiten: „Erhalt, Weiterentwicklung, Vernetzung und Anpassung der Instrumente des Bodenmonitorings und der Erhebung des Bodenzustands, um die für die Konzeption von Anpassungsmaßnahmen erforderlichen Daten bereitzustellen“. Wichtig sind hierbei vor allem zuverlässige Zeitreihen, die mit einer langfristig gesicherten Laufzeit erhoben werden.

Das F+E-Vorhaben hatte zum Ziel, die weitreichenden Handlungsempfehlungen, die in einem vorherigen F+E-Projekt (BOKLIM: „Anwendung von Bodendaten in der Klimaforschung“) für den weiteren Umgang mit Bodendaten erarbeitet wurden, zu konkretisieren und auf ausgewählte Kernthemen zu beschränken.

Um belastbare Aussagen über Veränderungen des Bodenzustands vor dem Hintergrund des Klimawandels zu treffen, können in bestehenden Programmen erhobene Bodendaten in einen bundesweiten Klimafolgen-Bodenmonitoring-Verbund integriert werden. Dazu wurden geeignete Messgrößen für die vier Schwerpunktthemen „Bodenerosion“, „Humus“, „Wasserhaushalt“ und „Bodenbiologie“ identifiziert und konkrete Anforderungen an die Auswahl und Vernetzung von Monitoringstandorten und Untersuchungsprogrammen formuliert. Insbesondere die Boden-Dauerbeobachtungsprogramme der Länder und das forstliche Umweltmonitoring, aber auch landwirtschaftliche Feldversuche können zu einem Intensiv-Monitoring-Verbund beitragen.

Das Umweltbundesamt stellte das Konzept auf der Sitzung des Ständigen Ausschuss „Vorsorgender Bodenschutz“ (BOVA) der Bund/Länderarbeitsgemeinschaft Bodenschutz (LABO) am 28./29. Januar 2014 vor.

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