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Wasser · Boden · Geomatik
Feuchtgebiet

Risikomanagement und Risikoanalysen

Die Risikoanalyse ist zentraler Teil des Risikomanagements. Auf Grundlage einer hydrogeologischen Systemanalyse (Risikoidentifikation) werden die Risiken für ausgewählte Schutzgüter je nach Möglichkeit qualitativ (hoch, mittel, niedrig) oder quantitativ benannt.

Dies kann auch in Form einer Bow-tie-Analyse erfolgen, bei der auch (meist technische) Barrieren zur Schadensverhinderung und -begrenzung berücksichtigt werden. Die quantitative Risikoabschätzung erfolgt in der Regel mit Hilfe numerischer Grundwassermodelle.

Die Risikoanalyse ermöglicht dann eine Bewertung der Akzeptanz der Risiken. Dies kann gemäß dem ALARP-Prinzip (As Low As Reasonably Practicable) erfolgen. Hierauf aufbauend ergeben sich die Handlungsoptionen für die Risikosteuerung (z.B. Reduzieren, Vermeiden, Ausweichen). Die Risikoanalyse ist auch die Basis für eine faktenbasierte Risikokommunikation mit den Behörden und den Betroffenen. Sie ist leider keine Garantie für eine sachliche Risikowahrnehmung durch Dritte, aber eine unverzichtbare Voraussetzung. Das Risikomanagement wird durch ein zielgerichtetes Monitoring ergänzt.

Die Risikoanalyse wird bei der ahu GmbH vielfältig eingesetzt: Auswirkungen der Grundwassergewinnung auf Feuchtgebiete, Grundwassergefährdung durch diffuse Stoffeinträge oder Auswirkungen des Grubenwasseranstiegs im Steinkohlengebirge in den Niederlanden.

 

Dr. Michael Denneborg

Dr. Michael Denneborg

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